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Zeltlager der Jugendfeuerwehren
Amt Preetz Land
29. Juli bis 5. August 2006
im Jugendcamp Grömitz
Samstag, 29. Juli 1. Tag
Die Ankunft der Jugendwehren BaHoKüWaNePo:
So zwischen 10.00 und 10.30 Uhr kamen wir im Zeltlager an. Es war sehr warm. Als erstes wurde Marscherleichterung befohlen, das heißt raus aus den Feuerwehrklamotten und rein in die kurzen Hosen. Dann ging es los die Pkws und Anhänger auszuladen und die Zelte zu belegen. Um die wünsche der Jugendlichen zu erfüllen, wer mit wem in einen Zelt schläft, haben wir noch zwei weitere Zelte aufbauen müssen. Kaum damit fertig gab es auch schon Essen. Um 14.00 Uhr folgte die allgemeine Begrüßung und Bekanntgabe des Wochenplans. Gleich im Anschluss hielt es keinen mehr im Lager. Klar, alle wollten bei diesen Temperaturen an den Strand und ins Wasser. Zum Abendessen trudelten alle wieder ein und danach starteten wir unser Volleyballturnier.
Sonntag, 30. Juli 2. Tag
Gleich nach dem Frühstück ging es am Deich entlang Richtung Spielplatz. Dort wollten wir für die Jugendflamme Stufe 2 üben. In drei Stationen aufgeteilt übten wir die Angriffsübung, Knoten und Erste Hilfe.Nachmittags ging es wieder an den Strand, das Wasser war eine herrliche Abkühlung. Nach dem heißen Vormittag war keiner mehr im Lager zu halten.Anschließend spielten wir wieder unser Volleyballturnier weiter und danach war Jugenddisco angesagt.
Montag, 31. Juli 3. Tag
Hansa Park:
Um 9:30 Uhr ging es mit 10 Pkws Richtung Hansa Park. Um 10:00 Uhr wurde ein Teil von uns hinter die Kulissen geführt und durfte sich die Technik vom Hansa Park anschauen. Wir teilten uns auf und liefen bis 16:00 Uhr in kleinen Gruppen durch die Gegend. Pünktlich trafen wir uns am Eingang. Es gab keine Vermisten oder Verletzten, so dass wir alle zusammen wieder ins Lager fahren konnten und uns von dem anstrengenden Tag erholen konnten.
Dienstag, 1. August 4. Tag
Nach dem Frühstück ging es los mit unserem Spiel ohne Grenzen. Wir haben mit Wasser getränkte Softbälle von Eimer zu Eimer über ein Volleyballnetz geworfen und in einem Eimer das ausgedrückte Wasser gesammelt, Sackhüpfen mit drei Leuten gleichzeitig, drei Kameraden wurden die Füße verbunden die dann eine abgesteckte Strecke zurücklegen mussten.
Nach dem Mittagessen ging es dann wieder an den Strand oder wer wollte konnte auch etwas anderes machen. Die Angriffsübung für die Jugendflamme wurde nach dem Abendbrot noch mal geübt. Als die erste Gruppe durch war fing es natürlich an zu regnen, aber wir haben es trotzdem bis zum bitteren Ende durchgezogen und wer Lust hatte konnte danach wieder in die Disco.
Mittwoch, 2. August 5. Tag
Am Mittwoch mussten wir unseren Wochenplan ändern. Eigentlich sollte von Dienstag auf Mittwoch unsere Nachtwanderung stattfinden, doch weil es am Abend so doll regnete war die Strecke die wir ausgesucht hatten nicht zumutbar. Da wir nach der Wanderung einen freien Vormittag brauchten, wurde der Besuch der KFZ Lensahn vorgezogen. Den Mittwochmorgen haben wir weitere Spiele ohne Grenzen auf dem Platz gemacht.Hier ging es darum einen Nagel in unterschiedliche Flaschehälse zu stecken, Tischtennisbälle durch einen B-Schlauch zu schieben und Luftballons über einen Verteiler aufblasen und zum platzen zu bringen. Da musste man schon ganz schöne Backen machen um den Ballon zum platzen zu bringen.Und bei dem Nagel in die Flaschen war Geschick und Beinarbeit gefragt.Die versuchten den Schlauch zu streicheln und dann gab es noch einen Spezialisten der hat mit auf- und durchblasen versucht. Nach dem Mittag fuhren wir dann um 14.00 Uhr nach Lensahn und schauten uns die Kreisfeuerwehrzentrale von Ostholstein an.Als wir dann zurück kamen gingen wir noch mal zum Strand und machten noch zwei Wasserspiele. Eine sehr feuchte Angelegenheit. Wassertransport mit Helm am Strand und nasse Schwämme zuwerfen.Nach dem Abendbrot starteten wir die zweite Runde im Volleyballturnier. Die Betreuer haben freiwillig aufgegeben, so konnte Nettelsee nachrücken. Es waren jetzt noch die Mannschaften Barmissen, Honigsee, Nettelsee und Pohnsdorf im Rennen.
Donnerstag, 3. August 6. Tag
Der sechste Tag fing ziemlich früh an! Um 2.30 Uhr wurde Alarm zur Nachtwanderung ausgelöst. Einige Jugendliche haben schon mehrere Nächte in der Jugendfeuerwehrhose geschlafen, weil sie damit rechneten, dass die Nachtwanderung schon ein paar Tage frührer losgehen würde.
Um 02.50 Uhr waren die meisten fertig, so dass die erste Jugendwehr Nettelsee starten konnte. Im Abstand von 10 Minuten starteten dann Barmissen, Honigsee, Kühren-Wahlsdorf und Pohndorf. Unterwegs mussten sie drei Stationen anlaufen. An der ersten Station sollten CDs auf Zielscheibe geworfen werden und mit einem Softballwürfel die höchste Punktzahl erreicht werden, die zweite Station erforderte etwas mehr geschickt. Hier musste eine Sicherungsleine durch den Arbeitsschutzanzug gezogen werden. Durch den rechten Ärmel rein und aus dem linke Hosenbein heraus, dann wieder bei dem nächsten Kameraden in den rechten Ärmel und so weiter, bis die Ganzen 30 Meter der Sicherungsleine durch alle Mitglieder durchgezogen wurde. An der dritten Station mussten 12 Wasserführende Armaturen auf Zeit zusammen gesteckt werden. Im Lager wurde eine vierte Station eingerichtet die zwar nicht zur Nachtwanderung dazu gehörte, aber für die Jugendflamme bestimmt war. Erste Hilfe. Hier wurde eine Person aufgefunden die entweder ansprechbar oder nicht ansprechbar war. Die Jugendlichen mussten darauf reagieren mit Schocklage oder stabiler Seitenlage. Zusätzlich wurde ein Fragebogen mit 24 Fragen über den Hansa Park, Feuerwehrtechnisches und Allgemeinwissen beantwortet. In diesem Fragebogen ging es nicht nur um Fragen, es musste auch gereimt werden. So wurde jede Wehr aufgefordert einen Vierzeiler zu dichten. Um 6.00 Uhr waren wir zurück im Lager und wir konnten die Nachtruhe fortsetzen. Die Betreuer bereiteten das Frühstück vor. Wer wollte konnte dann irgendwann aufstehen und sich ein Brötchen schmieren. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg nach Neustadt zum bummeln. Um 16.00 Uhr besuchten wir die FF Neustadt in Ostholstein.
Freitag, 4. August 7. Tag
Der Tag der Endscheidung:
Die Ganze Woche haben sie geübt, ob im Regen oder bei Sonnenschein. 36 Jugendliche sollen die Jugendflamme bekommen, davon neun die Stufe 1 und 27 die Stufe 2.
Gleich nach dem Frühstück ging es los Richtung Spielplatz, dort wo wir die letzten Tage schon geübt haben. Diesmal sollte die Übung sogar richtig mit Wasser stattfinden. Drei gemischte Gruppen stellten sich nacheinander dem Bewehrter Alfred Wendt (FBL Wettbewerbe Kreis Plön) vor, der extra dafür nach Grömitz gekommen ist. Barmissen und Kühren – Wahlsdorf, Honigsee und Kühren – Wahlsdorf, Pohnsdorf mit Kühren – Wahlsdorf und Nettelsee. Die Abnahme dauerte bis zum Mittag, nach dem Mittagessen wurde dann die Jugendflamme Stufe 1 abgenommen.
Um 15.30 starteten wir die Endspiele von unserem Volleyballturnier. Als erstes das Spiel um den dritten Platz: Honigsee gegen Nettelsee und im Anschluss das Endspiel: Pohnsdorf gegen Barmissen. Die Spiele dauerten jeweils 2 x 10 Minuten. Dann war es geschafft, alle bereiteten sich nun auf das Abschlussgrillen und für die Pokalverleihung vor. Ab 18.00 Uhr konnten wir dann essen und ab 19.30 Uhr traten wir an um nun endlich zu wissen wer den ersten Platz gemacht hat. Zum ersten Mal in der Geschichte der Jugendfeuerwehren im Amt Preetz Land gab es einen Wanderpokal ins Leben gerufen wurde.
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