spektakulaeres Outdoor-Angebot...

Die JF-Hohwacht erlebt ein spektakuläres erlebnispädagogisches Outdoor-Angebot

 

Im Rahmen ihres Dienstplanes entdeckten die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Hohwacht zur Übung des Sozial- und Teamtrainings am 15. Juni im Forstort Kreuzkamp in Hohwacht einen mobilen Niedrigseilgarten.

Der langjährig erfahrene Baumsteiger und Kletterer Uwe Röhl aus Hohwacht hatte hier in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Jugendfeuerwehrwart Thorolf Wellmer eine ganz besondere Abenteuerstrecke in Form eines Waldseilgartens für die JF-Gruppenarbeit vorbereitet. Der Klettergarten bestand aus Seilen oder Brücken, die mindestens zwei Bäume in etwa Kniehöhe verbanden.  Die Parcours waren dabei als Problemlösungsaufgaben für die JF konzipiert - eben so, daß die Jugendgruppe nur gemeinsam den Parcours überqueren und das Ziel in Kooperation miteinander erreichen konnte. Dem JFW Kamerad Thorolf Wellmer kam es deshalb in der Zielvorgabe für seine JF-Hohwacht auch nicht auf irgendwelche sportlichen Zielsetzungen und individuelle Erfolgserlebnisse an, als vielmehr auf das pädagogische „Lernmedium Waldseilgarten“ zur Vermittlung wichtiger Schlüsselqualifikationen und Sozialkompetenzen der Kinder und Jugendlichen untereinander. Mit seinem Betreuer Christoph Bünz und vor allem dem Kletter-Experten lag somit das Augenmerk dieser Übungsstunde auf der Persönlichkeitsentwicklung und vor allem dem Teamtraining. Dabei wurden von den Jugendlichen insbesondere Kompetenzen wie Vertrauen, Kommunikations-, Kooperations- und Konfliktfähigkeit sowie positives Sozialverhalten erlebt, sichtbar gemacht und gefördert.

Hier waren spannende Aufgaben in Gruppenarbeit zu bewerkstelligen, in denen die JF-Gruppe neue elementare Lebenserfahrungen machen konnte worden. Als primäre Ziele sind hierbei wohl zu nennen:

  • Die Förderung und Stärkung der Teamfähigkeit innerhalb der JF-Gruppe. Sozialkompetenz ist darüber hinaus ja aber außerdem eine überaus zentrale Voraussetzung für den Erfolg in Schule, Beruf und Privatleben
  • Das Trainieren der Kommunikationsfähigkeit aller JF-Gruppenmitglieder untereinander
  • Das Üben zum fairen Austragen von Konflikten und Förderung der Diskussionsfähigkeit
  • Förderung personaler Kompetenzen wie Kritikfähigkeit, Empathie, Rollenklarheit
  • Stärkung der Planungskompetenz und Problemlösungsstrategien innerhalb der JF
  • Stärkung des Gruppenverbandes innerhalb der JF („Teamgeist“)
  • Integration von Außenseitern und Minderheiten in unsere JF-Gruppe
  • Verbesserung des Lernklimas und der Arbeitsatmosphäre in der JF-Arbeit im Speziellen und über den heutigen Übungsabend hinaus
  • Stärkung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Gewaltprävention innerhalb und außerhalb der JF
  • Ein paar Beispiele sollen den außenstehenden Lesern unseren Arbeitsnachmittag noch etwas genauer schildern. So wurde probeweise die JF-Gruppe vor die Aufgabe gestellt, als ganze Gruppe ein Seil in etwa Brusthöhe zu überwinden, ohne dieses oder die Bäume zu berühren. Es war recht spannend für uns Betreuer zu sehen, wie die Kinder und Jugendlichen Schritt für Schritt selber dahin kamen, daß diese Aufgabe nur durch gegenseitige Hilfestellung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Körpergrößen und –gewichte möglich war. Der große Kletter-Meister Uwe Röhl lobte die JF allerdings nach Erreichen des Zieles und bestätigte abschließend, daß bei ähnlichen Veranstaltungen selbst Erwachsene häufig an dieser Fragestellung kapitulieren würden.
  • Auch der Auftrag an die Kinder und Jugendlichen, daß alle zusammen und gleichzeitig auf dem Seilelement stehen sollten, forderte die JF-Gruppe längerfristig heraus. Denn auch diese Aufgabe war ja wiederum nur zu bewerkstelligen, wenn einer dem anderen half, ihn festhielt oder man sich gegenseitig stützte.

    „Hiermit konnten wir unserer Jugendfeuerwehr Hohwacht wieder einmal am eigenen Erleben verdeutlichen, daß die Feuerwehrarbeit keine Einzelkämpferleistung sein kann, sondern Mannschaftssport im eigentlichen Sinne ist. Das dabei allerdings eine gewisse Sportlichkeit ebenfalls von Vorteil ist, wir Feuerwehrkameraden sprechen von dieser Tugend gern auch als „Fit fürs Feuer!“, wurde allen Kindern und Jugendlichen ebenfalls klar gemacht.“, stellte der Jugendfeuerwehrwart Thorolf Wellmer abschließend fest.

    Weitere Infos unter FF-Hohwacht.de

     

     

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