Jahresbericht der JF Schönkirchen

JF Schönkirchen

Jahresbericht der Jugendfeuerwehr Schnkirchen für das Jahr 2 0 0 5
Das Jahr 2005 begann für die Jugendfeuerwehr einmal mehr mit der Einstellung auf einen neuen Jugendwart. Dem Votum der Jugendversammlung folgend waren Waldo und ich von der Versammlung der Aktiven Wehr zu neuen Jugendfeuerwehrwarten gewählt worden, und so standen die Jugendwehr und wir vor der ersten Aufgabe, uns jeweils aneinander zu gewöhnen – die Jugendlichen an wieder einmal an einenneuen Führungsstil, die Jugendwarte daran, dass das Sprichwort „Flöhe hüten“ nicht von ungefhr kommt. Der Winter war jahreszeitlich bedingt weitgehend durch theoretische Dienste geprägt, die wir bereits im Hinblick auf das Goldbeil im Herbst gestalteten. Grundlagen wie die FwDV’en 4 und 10 und die Feuerwehrknoten wurden vertieft und die Fragen gebüffelt, bis jeder jede wusste. Neue, bisher wenig behandelte Fragen wie sicheres Absperren von Straßen anhand von Modellen kamen ebenso an die Reihe wie Fahrzeug- und Gerätekunde. Bei besserem Wetter rundeten Funkbungen im Dorf die Dienstabende ab. Zeitgleich begannen wir damit, diejenigen Kameraden anzusprechen, die seit längerer Zeit nicht mehr beim Dienst erschienen waren. Es handelte sich dabei um insgesamt neun Jugendfeuerwehrleute, die als „Karteileichen“ in den Papieren der Jugendwehr ein tristes Dasein fristeten. Obgleich sich der Abschluss dieses „Ausmistungsverfahrens“ bis in die Jahresmitte hinzog, sei vorweg genommen, dass diese Mitglieder die Jugendfeuerwehr verlieen. Ende Oktober gab der Letzte seine Dienstkleidung ab, somit zeigte die Mitgliederliste wieder einen aktuellen Stand und wurde nicht mehr durch selbsternannte Dauerurlauber belastet. Dass sie dabei von 20 auf 11 aktive Mitglieder schrumpfte, war bedauerlich, aber notwendig. Im Laufe des Jahres erhhte sich die Personalstrke der Jugendfeuerwehr auf 13 Mitglieder, darunter ein Mädchen.
Mit besserem Wetter begannen die Auendienste wieder und die angeeigneten theoretischen Kenntnisse konnten nun in Einsatzbungen berprft werden. Der sichere Umgang mit Leitern, das richtige Rollen von Schluchen aller Gre und die Verwendung von Funkgerten im Einsatzdienst wurden gebt, ein angesetzter Ordnungsdienst fiel kurzfristig dem schnen Wetter und damit einer Nassbung zum Opfer. Bse war niemand.

Mit Nherrcken der Goldbeilprfung stellten wir den Ausbildungsdienst zunehmend auf deren Anforderungen um, sodass spielerische Dienstabende in dieser Zeit leider etwas zu kurz kamen. Wir versuchten, mit spontanen Besuchen im Irrgarten und den lokalen Eisdielen diesem Manko zu begegnen, was allgemein auf Zustimmung traf. Diverse Sonderdienste lockerten das Jahr 2005 auf, zum Beispiel die Aktion Saubere Gemeinde, das Aufstellen des Kletterbaumes am 1. Mai und Parkplatzdienste beim Baltic Tanzfest, dem Herbstlauf und der Reitergemeinschaft Landgraben. In Landgraben bekamen die Jugendlichen wertvolle Erfahrung darin, schwere Fahrzeuge mit und ohne Anhnger vorwrts und rckwrts mit und ohne Traktoruntersttzung aus kncheltiefem Schlamm frei zu schleppen. Die Jugendfeuerwehr untersttze die Aktive Wehr beim grten Event dieses Jahres, dem Goldbeil. Die Aufgaben der Jugendlichen in den Einsatzbungen umfassten die Sperrung der Straen, die Ausweisung von Umleitungen und das Fernhalten von Schaulustigen von der Einsatzstelle, auerdem wurden sie bei der Beantwortung der Fragen und den Knoten eingesetzt. Die Jugendwehr erledigte ihre Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit der Bewerter, und sechs wertvolle Punkte auf dem Punktebogen waren die Folge. Wer sich die Ergebnisse der Goldbeilprfung betrachtet, kommt zu der Erkenntnis, dass die Aktive Wehr sehr gut ist – aber ohne ihre Jugendfeuerwehr ist sie im Lande aber nur die Zweitbeste.1 Mit der Weihnachtsfeier, traditionell im Gertehaus bernachtend, und einem morgendlichen Frhstck mit den Eltern beendeten wir das Jahr 2005.

1 Kleine Erklärung für die Kameraden aus Brühel und sterreich: Wir sind Landesbeste geworden, mit einem Vorsprung von 0,25 Punkten.

Wer sich für exakte Mitgliederstrken und prozentuale Frauenanteile, Durchschnittsalter oder Dienststunden und deren Verteilung auf Theorie, Praxis und Spiel interessiert, möge mich bitte ansprechen und bekommt dann eine Kopie des separaten statistischen Berichtes an den Kreis. Ich empfehle jedoch eine sinnvollere Investition eurer Zeit.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Sebastian Laudi

Jugendfeuerwehrwart

Christian Waltersdorf

stv. Jugendfeuerwehrwart