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Auf in den Frühling.
Aktivitäten: Jugendfeuerwehr und Atemschutz Geht das überhaupt???
Um dies zu beweisen haben sich die Betreuer der JF-Passade einmal Gedanken gemacht und hierzu Informationen bei Jugendfeuerwehren eingeholt, die schon Erfahrungen mit dieser Materie gemacht haben. Natürlich werden einige sagen Atemschutz und Jugendfeuerwehr lassen sich nicht unter einen Hut bringen, weil die G26 Untersuchung, bei der die körperliche Belastung und Eignung des Feuerwehrmannes für die Atemschutztauglichkeit getestet wird erst ab 18 Jahren möglich ist und ohne diese Untersuchung nichts geht. Doch wir sagen: „Es geht!!!“ Und deshalb möchten wir euch von unserer Bastelaktion und vom darauf folgenden Atemschutzübungsdienst berichten. Um den Dienst etwas abwechslungsreicher zu gestalten und bei Übungen etwas mehr Realitätsnähe herstellen zu können, üben wir auch Lagen, in denen der Einsatz von Atemschutzgeräten erforderlich ist. Da die Jugendfeuerwehrmitglieder natürlich KEINE Pressluftatmer aufziehen dürfen (Unfallverhütungsvorschrift) haben wir bisher auch ohne PA´s geübt. Wir wollten dies aber verbessern und somit wurden von uns eigene Atemschutzgeräte für Übungszwecke gebastelt.
Man nehme:
- ausgemustertes Atemschutzgestell - ein PVC-Rohr - etwas Grundierung und Farbe - Heißklebepistole - ein Styroporball - Staubmaske & Taucherbrille - Sturmhauben (von der Kartbahn) als Nomex-Ersatz
Fertig ist das jugendgerechte Atemschutzgerät.
Bei unseren Übungsdiensten haben wir dann auch gleich unsere neu gebauten Geräte getestet. Es wurde ein Parcours in unseren Seminarräumen aus Tischen und Stühlen gebaut und eine menschenähnliche Puppe versteckt die gesucht werden musste. Die Jugendlichen rüsteten sich wie im realen Einsatz aus und wir dunkelten ihre Taucherbrillen mit Brotpapier ab. Sie sahen somit, das Einsatzszenario wie in verqualmten Räumen bei Bränden. So konnte aber auch das Licht im Raum angelassen werden um darauf zu achten, dass keinem etwas passiert. Ein Heranführen an das Aufgabenfeld Atemschutz kann somit praxisnah ohne rechtliche und körperliche Bedenken erfolgen.
Und wir sagen nur: „Geiler Übungsdienst!“
Der diesjährige Feuerwehrball der Feuerwehr Passade fand am 11. März wie jedes Jahr im Waldgasthof Trensahl statt. Auch dort traten einige ältere Jugendliche der Jugendfeuerwehr auf und feierten mit ihren Betreuern bis in die Morgenstunden. Auch die jedes Jahr wieder durchgeführte und reich gefüllte Tombola ließen sie nicht unberührt an sich vorbei ziehen. Es konnten viele wunderschöne Preise mit nach hause getragen werden. Und als zum Tanz aufgefordert wurde, ließ man sich nicht zweimal bitten. Das einzige Problem an diesem wunderbaren Abend war das aufgeführte plattdeutsche Theaterstück. Denn viele Jugendliche hatten Probleme mit dem Verständnis der plattdeutschen Sprache.
Aber trotz alledem: „Coole Party!“
Der Übungsdienst am 20. März stand im Zeichen der neu eingeführten Feuerwehrdienstvorschrift 3 (FwDV 3) „Einheiten im Löscheinsatz“. In ihr wurden einige veraltete Feuerwehrdienstvorschriften wie z.B.: Die Staffel-, Die Gruppe- und Der Zug im Löscheinsatz zusammengefasst und auf den neuesten Stand gebracht.
Da das Zeitalter der Kommunikationstechnik angebrochen ist, lassen auch wir uns mitreißen. Die Neuerungen der FwDV 3 wurden mit einer so genannten „Power Point Präsentation“ und einem Video-Beamer in 2 x 3 Meter Bildfläche an unsere Trennwände der Seminarräume projiziert, so dass jedes Jugendfeuerwehrmitglied alle Neuerungen gut in Augenschein nehmen konnte.
Vom 25. – 26. März nahmen Till Steinhardt und Finn Ole Greve an einem Aufbaulehrgang für Jugendgruppenleiter mit Übernachtung in der Jugendherberge in Plön erfolgreich teil. Dort lernten sie Fertigkeiten, die zum Führen einer Jugendfeuerwehr notwendig sind. Es wurde eine Freizeitfahrt geplant, gespielt und über die Abnahmeprüfungen Leistungsspange, Bundeswettbewerb und Jugendflamme gesprochen. Des Weiteren mussten Dienstpläne geschrieben und vor einer Gruppe ein Referat abgehalten werden. Nach einer langen schlaflosen aber auch sehr lustigen Nacht mit den anderen Teilnehmern aus den Jugendfeuerwehren des Kreises, fuhren alle am nächsten Nachmittag kaputt und müde aber mit neuen Erfahrungen wieder in ihren Heimatort zurück.
Kreisjugendgruppenleiterin:
Am 18. März fuhr Swantje aufgrund ihrer Tätigkeit als Kreisjugendgruppenleiterin zu einem Treffen des Landesjugendforums mit den alten und neu gewählten Kreisjugendgruppenleitern aus Schleswig Holstein ins Jugendfeuerwehrzentrum nach Rendsburg. Bei einer doch sehr dürftigen Beteiligung, die die Stimmung aber nicht beeinträchtige, wurde an diesem Tage über bestehende Probleme in den Jugendfeuerwehren des Landes gesprochen. Ganz besonders kamen die Austrittsgründe von Jugendfeuerwehrmitgliedern zur Aussprache. Dieses soll nun in weiteren Sitzungen analysiert werden und zu Lösungsansetzen führen. Ein Ansatz könnte z.B. bei den Jugendfeuerwehrwarten gemacht werden.
Bei Wohnungswechsel sollten Gespräche zwischen dem alten Jugendfeuerwehrwart und dem Verantwortlichen vor Ort für einen Mitgliedswechsel getätigt werden! Somit soll den Jugendlichen gleich ein gutes Klima im neuen unbekannten Wohnort geschaffen werden.
Des Weiteren wurde darauf hingewiesen, dass in vielen Kreisen Schleswig Holsteins es noch immer keinen Kreisjugendgruppenleiter gibt und viele noch nie vom Landesjugendforum und deren Arbeit gehört haben. Deshalb soll auf diesem Wege mehr Werbung für diese Arbeit gemacht werden. Begonnen wird hiermit, auf der Landesjugendfeuerwehrversammmlung mit einem Informationsstand in Lübeck. Da alle Kreise vertreten sein werden, soll dort auch das Problem der Kreisjugendgruppenleiterin angesprochen werden. Hier wünschen sich die Mitglieder des Forums jeweils eine männliche und eine weibliche Vertreterin der Kreise aus ganz Schleswig Holstein. Somit kann die Arbeit des Jugendforums landesweit verbreitet werden und Erfahrungen besser eingebracht sowie auf Probleme reagiert werden. Wir wünschen euch im Landesjugendforum weiterhin viel Spaß und ein gutes gelingen in der Umsetzung eurer Arbeit!
Geplantes:
15. April: Übungsplatz Wankendorf
30. April: Maifest
13. Mai: Berufsfeuerwehrtag
Geburtstage:
- Februar: Jfm Alina Picht
- März: Betreuerin Anna Stänner
- April: Jfm Jakob Weber
Herzlichen Glückwunsch wünscht Euch hiermit Eure Jugendfeuerwehr noch einmal nachträglich zum Geburtstag.
Wir hoffen natürlich weiterhin auf Ihre Unterstützung und bedanken uns für Ihr Interesse.
Ihre Jugendfeuerwehr Passade
gez. – Das Betreuerteam – --der JF Passade –
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