Alles Neue macht der Mai

Alles Neue macht der Mai

Aktivitäten:

Am 13. Mai wird unser erster Berufsfeuerwehrtag stattfinden. Da nicht unbedingt jeder sich etwas darunter vorstellen kann, möchten wir Euch in diesem Bericht näher bringen: Wieso, Weshalb, Warum wir so eine Veranstaltung mit unseren Jugendlichen durchführen und wie wir sie auf die realitätsnahen Übungsszenarien vorbereitet haben.

Was ist ein eigentlich ein „Berufsfeuerwehrtag“?

„Berufsfeuerwehrtag“ (im weiteren „BF-Tag“) bedeutet, dass die Jugendfeuerwehrmitglieder (Jfm) einen Dienst, ähnlich wie bei einer Berufsfeuerwehr absolvieren, bzw. nachspielen.

Nachspielen trifft dabei allerdings eher den Punkt, denn bei aller Ernsthaftigkeit und allen Lehren und Vorteilen, die eine derartige Veranstaltung bietet, sollte der Spaß bei einer solch großen Aktion im Vordergrund stehen.

Neben dem Tagesablauf nach Dienstplan an diesem BF-Tag, werden verschiedene und möglichst vielfältige Übungen vorbereitet und durchgeführt, die als „Einsätze“ unangekündigt den regulären Dienstablauf mit Sport, Spiel und lernenden Feuerwehrtätigkeiten unterbrechen.

Da wir die „Einsätze“ den ganzen Tag über fahren, kann es zu einem größeren Lärmaufkommen kommen und die Fahrzeuge könnten mit Blaulicht am Straßenrand stehen. Also nicht wundern und mit Vorsicht an diesen Stellen mit dem Auto vorbei fahren. Die letzten Einsätze werden in der Nacht von Samstag auf Sonntag erfolgen. Wir möchten Sie hierfür um Verständnis bitten und bedanken uns jetzt schon recht herzlich dafür. Natürlich sind Sie sehr gerne eingeladen, die Einsätze unserer Jugendfeuerwehr mitzuverfolgen.

Und wozu dient dieser „Berufsfeuerwehrtag“ und was möchten wir damit erreichen?

Kennen lernen untereinander und Förderung der Kameradschaft

  • Erweitern und Vertiefen der bisher erlernten Fähigkeiten und Tätigkeiten in Übungen
  • Kennen lernen von JF-Fremden Ausbildungsthemen
  • Spielerisches Kennen lernen der vielfältigen Tätigkeiten der Feuerwehr
  • Kenntnisse über das Berufsbild eines Feuerwehrmannes erlangen
  • Präsentation der JF in Öffentlichkeit und Presse
  • Action, Spaß und ein besonderes Erlebnis
  • Hoffen wir, das alles nach unseren Vorstellungen und Wünschen ablaufen wird und dieser Tag, der mit viel Aufwand und Vorbereitung verbunden war, ein voller Erfolg wird.

     

    Da im normalen alltäglichen Übungsdienst der Jugendfeuerwehr die Realität des Feuerwehrwesens nicht dargestellt werden kann und darf, sind wir zur Vorbereitung auf den Berufsfeuerwehrtag am 15. April auf den Feuerwehrübungsplatz nach Wankendorf gefahren. Dort können viele Gefahren die im Einsatz eines Feuerwehrmannes auftreten, sicher und unter strenger Beobachtung durchgeführt werden.

    Früh am Tage starteten wir mit Sack und Pack durch.

    Von der Jugendfeuerwehr nutzten 17 Mitglieder diese doch zu selten durchgeführten Maßnahmen, denn je eher an diese Materie herangeführt wird umso besser können Gefahren später im aktiven Dienst erkannt und behoben werden. Auch die Atemschutzgeräteträger unserer beiden Wehren nutzten diese Veranstaltung um ihre Kenntnisse der Atemschutztätigkeit im Brandgewöhnungscontainer aufzufrischen. In diesem so genannten Brandcontainer wird ein reales Feuer entzündet, und alle Lucken geschlossen um Brände die im alltäglichen Leben leider vorkommen, so Realitätsnah wie möglich zu gestalten. Diese Brände entwickeln wie kaum jemand weiß, sehr hohe Temperaturen die auch die 1000°C - Marke erreichen können. Deshalb sollten Atemschutzgeräteträger zur Übungszwecken einmal jährlich an diesem Versuch teilnehmen, um sich an die enorme Wärme zu gewöhnen. Es war auch allen Beteiligten die Anstrengung der halbstündigen Übung anzusehen.

    Jetzt aber zu einigen unserer Tätigkeiten, die wir als Jugendfeuerwehr gemeinsam absolvierten.

    Als erstes wurde uns gezeigt wie gefährlich Spraydosen sein können, die in jedem Haushalt zu finden sind. Diese können ab einer gewissen Erwärmung schon ein sehr starkes Eigenleben entwickeln und explodieren. Um dies zu zeigen wurden verschiedene Dosen (Haarspray, Deodorant, Sahne usw.) in einen Käfig gelegt, damit nichts passiert und bis zur Explosion erwärmt. Jeder von uns erschrak und wunderte sich welch enormer Druck hierbei entsteht. Wir raten allen, lassen sie ihre Einkäufe (Spraydosen) an heißen Sommertagen nicht unbeaufsichtigt im Auto oder an anderen warmen Orten liegen. Dies kann sehr gefährlich sein.

    Dann wurden wir im richtigen Umgang mit Feuerlöschern unterwiesen. Da jederzeit irgendwo ein Brand entstehen kann ist der Feuerlöscher die erste Möglichkeit einen Löschversuch durchzuführen bevor die Feuerwehr kommt und weitere Maßnahmen wenn nötig einleitet. Dies gab auch gleich Anlass, Fehler zu zeigen, die beim Löschen von Bränden leider immer noch bei unerfahrenen Personen in unserer Bevölkerung vorkommen (z.B. bei Fettbränden in der Küche). In einer kleinen Vorführung wurde uns gezeigt was passiert, wenn ein solcher Brand mit Wasser gelöscht wird. Eine riesige Stichflamme schoss mindestens 3 m in die Höhe,

    denn bei Fettbränden entsteht bei einer Zugabe von Wasser schlagartig die 1700 fache Menge an Wasserdampf. Also, Fettbrände niemals mit Wasser löschen, sondern einfach den Deckel auf den Topf legen, damit das Feuer erstickt.

    Gegen Mittag haben wir uns dann erstmal mit Grillwurst und Getränken gestärkt bevor es mit dem Einsatz einer Löschdecke weiterging. Unsere Betreuer zeigten uns an einer brennenden Metallperson den richtigen Umgang mit ihr. Dann übten wir die richtige Handhabung der Löschdecke.

    Als letztes führten wir dann unter Aufsicht und mit Unterstützung unserer Ausbilder den so genannten Leiterhebel durch, den die aktiven Kameraden auch beim Ehrenbeil in Gold absolvieren mussten. Dieses wird als letzte Rettungsmöglichkeit bei verletzten Personen vorgesehen die nicht mehr alleine das Gebäude verlassen können und wenn keine Drehleiter vorhanden ist. Wir befestigten eine lebensgroße Puppe auf einer Trage und machten diese an der angestellten Leiter fest. Dann ließen wir die Trage von einem Container herab, wobei die Leiter als Hebel diente. Dies lief wie auch der ganze andere Tagesablauf reibungslos ab und wir konnten nach dem saubermachen des Übungsplatzes mit vielen neuen Erkenntnissen Richtung Heimatort nachhause fahren.

    Wir möchten uns aber noch einmal ganz herzlich bei allen Helfern die uns an diesem Tag begleitet haben oder Salate für das Grillen vorbereitet haben bedanken.

    Vielen Dank!!!

      Geplantes:

         13. Mai:  Berufsfeuerwehrtag

     06. Mai: Jugendgruppenleiterlehrgang in Plön

    Ab 19. Mai:  Jugendsammlung in Passade

       10. Juni:  Dorffest

    Geburtstage:

     

    • April: Jfm Swantje Sawierucha
    • Jfm Hannes Rönnau
    • Mai: JFW Oeli
    • Herzlichen Glückwunsch wünscht Euch hiermit Eure Jugendfeuerwehr noch einmal nachträglich zum Geburtstag.

    Wir hoffen natürlich weiterhin auf Ihre Unterstützung und bedanken uns für Ihr Interesse.

    Ihre Jugendfeuerwehr Passade

    gez. – Das Betreuerteam –                           – der JF Passade –