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1.BF-Tag (24 Stunden „Schicht“) der Jugendfeuerwehr Schwartbuck/Schmoel
Von Mittwoch, den 12.10.2005 bis Donnerstag, den 13.10.2005 verbrachten wir 6 Mitglieder (1 Fehlte leider) der JFW mit 4 Betreuern im Gerätehaus und angrenzendem DGH unseren Dienst. Der Dienst begann um 8:45 Uhr mit Antreten, Einteilung der Fahrzeuge und der Mannschaft. Danach folgten noch einige andere organisatorische Dinge (Küchendienst, Abwasch).Nach den ganzen dienstlichen Besprechungen ging es dann auch ernstlich los. Als erstes stand Fahrzeugkontrolle und Fahrzeugpflege auf dem Dienstplan. Wir waren zwar erst nicht begeistert darüber aber Zitat“ Es hat mit allen zusammen sehr viel Spaß gebracht “.
In der Zwischenzeit hatte Nicole unsere stv. Jugendwartin reichlich Zeit uns ein tolles Frühstück zu zaubern. So konnten wir auch frisch gestärkt in unseren ersten Einsatz, der danach nicht lange auf sich warten ließ. Wir waren recht aufgeregt, es stand auf dem Einsatzvorabbericht“ LKW hat Öl verloren, extreme Rutschgefahr, Strasse absichern und Öl aufnehmen“. Das Absichern haben natürlich die Aktiven übernommen. Wir mussten die Ölspur (Bestand aus Kakao und Wasser) mit Katzenstreu abstreuen und wieder aufnehmen. Die Leitstelle mit allem was dazugehört (Funk, Leitstellenprogramm am PC und den Alarm) hat Sascha von den Aktiven übernommen. „Den Einsatz haben wir trotz ein paar Kleinigkeiten toll gemeistert“.
So sagte unser Jugendwart Marco nach dem wir wieder am Stütz waren. Gleich nach den kurzen Anmerkungen ging es weiter mit ein wenig theoretischem Unterricht, wir saßen draußen in der Sonne und mussten Feuerwehrtechnische Fragen beantworten. Um 13:30 Uhr gab es Mittagessen. Wie es sich normalerweise gehört musste danach wieder Klarschiff gemacht werden (aufräumen, abwaschen). Das fanden wir natürlich nicht so prall, wir versuchten uns ganz schnell aus dem Staub zu machen. Wir wurden aber ganz schnell von Nicole wieder zurück gepfiffen. Danach hatten wir erstmal Freizeit. Aber nicht zulange dachten die Betreuer, es stand schließlich noch einiges auf dem Dienstplan. Weiter ging es mit praktischem Unterricht den Klaus unser GWF durchführet (Aufbau eines Wasserwerfers). Wir hatten die Geräte gerade wieder verstaut, da ging der nächste Alarm ein. Wir mussten mit der Kübelspritze zur Beobachtung vorgehen und die Lage erst einmal erkunden, weil die Sachlage nicht ganz klar war. Anja die Hausbewohnerin hatte danach Maffins für uns, die Kaffeepause war gerettet. Die haben wir auch gleich nach dem wir wieder zurück waren, vollzogen. Es sollte aber keine Langeweile aufkommen, darum mussten wir wieder ausrücken zum nächsten Einsatz. Wir mussten zur Grundschule den Fahrradunterstand und den stark bewachsenen Wall ablöschen. Natürlich war kein richtiges Feuer aber wir mussten trotzdem mit zwei C-Rohren und einem Wasserwerfer vor. „Das war echt super und das bisher beste am ganzen Tag“
Das war auch unser zeitintensiefste Einsatz.
Es sollte aber nicht der letzte Einsatz gewesen sein, es folgte noch ein Einsatz mit einer eingeklemmten Person (auf beigelegten Fotos zusehen).
Bei diesem Einsatz waren auch Thorsten vom KJFA und die Presse anwesend.
Danach gab es noch Abendessen, Erste Hilfe und Freizeit. Ab 22:00 Uhr war Nachtruhe angesagt. Wir haben bloß alle gedacht hoffentlich können wir durchschlafen. Na ja das konnten wir ja auch fast alle (außer die Betreuer) die hatten einige Probleme.
Um 7:15 Uhr wurden auch wir durch einen Alarm geweckt, der sich später als Fehlalarm herausstellte. Wir waren etwas stinkig darüber, weil wir alle noch tierisch müde waren.Danach gab es noch ein gemeinsames Frühstück.Um ca.9:00 Uhr endete unsere Schicht nachdem wir alles wieder ordentlich und sauber hatten.Wir sind müde, aber auch einwenig traurig dass es schon vorbei war nach Hause gegangen.Es war ein tolles Erlebnis für uns alle, inklusive der Aktiven. Danach haben wir auch gleich noch neue Mitglieder für die Jugendwehr und der Aktiven Wehr bekommen.
Marco Radtke
Jugendfeuerwehrwart Schwartbuck/Schmoel
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